Tschechische Entwicklungspartnerschaft und ihre Projekte in der Aktion 2

Erste Beitrittsländer schließen sich an EQUAL an

Tschechische Republik ist das erste EU-Beitrittsland, das sich im Juni 2001 zu der ersten Runde der Initiative EQUAL angeschlossen hat, mehr als ein Jahr später als die EU-Mitgliedsstaaten. Es wurde eine grundlegende Programmstruktur eingesetzt, die ein leitendes Organ (sog. Managing Authority - Ministerium für Arbeit und soziale Angelegenheiten), Monitoringsausschuss, Nationales EQUAL-Büro und Bewertungskommission umfasst. EQUAL wird in der Tschechischen Republik von den Mitteln des Staatsbudget und des Programms Phare mitfinanziert.

EQUAL

Aus 76 Projektanträgen, die in der ersten Hälfte des Jahres 2002 eingereicht wurden, hat die Bewertungskommission 10 beste für die Aktion 2 ausgewählt. Diese 10 Projekte bedecken 6 von 9 von EQUAL ausgeschriebenen thematischen Themenbereichen. 4 Projekte sind zum Thema “Verbesserung des Zugangs und der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt für schwer integrierbare Personen” (A), 2 Projekte zum Thema “Entwicklung der Unternehmen für alle, neue Möglichkeiten für die Entwicklung der Beschäftigung” (C) und dann jeweils ein Projekt zu den Themenbereichen “Bewältigung des Rassismus und der Xenophobie im Bezug auf den Arbeitsmarkt” (B), “Unterstützung des lebenslangen Lernens und der Beschäftigung von den von Diskriminierung und Ungleichheit am Arbeitsmarkt bedrohten Personen” (E), “Unterstützung der Adaptibilität der Unternehmer und der Angestellten im Bezug auf ökonomische Änderungen” (F), “Koordinierung des Familien- und Berufslebens und der Wiedereinstieg der Männer und Frauen in den Arbeitsmarkt” (G).

Pädagogische Fakultät der Masaryk Universität in Brno ist einer der Antragsteller. Ihr Projekt gehört zum Themenbereich A und heißt “Integratives Beratungssystem für benachteiligte Personen am Arbeitsmarkt im Kontext der nationalen und europäischen Zusammenarbeit.” Das Ziel dieses Projektes ist es, die Integration der behinderten Personen in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Möglichkeiten der Absolventen der Förderschulen zum Erwerb eines Berufes zu erhöhen.

Außer den nationalen Partnern gibt es in diesem Projekt auch transnationale Partnerschaft und zwar mit Deutschland (Open Doors, keine Behinderung trotz Behinderung), Österreich (INTequal) und mit den Niederlanden (Empowerment door transitie).

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